Jugendarbeit wird gewürdigt

Bild: Vier Sieger und 1500 Euro als Dank für soziales Engagement: Mit dem Essinger Kinder- und Jugendförderpreis (EsKiJu) zeichnete die Bürgerstiftung Essingen vier Jugendgruppen aus und dankte ihnen damit für ihre Arbeit. (Foto: Peter Hageneder)

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post

Kinder- und Jugendförderpreis der Bürgerstiftung Essingen geht an die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde

Zum zweiten Mal zeichnete die Bürgerstiftung Essingen Jugendgruppen mit dem Essinger Kinder und Jugendförderpreis (EsKiJu) aus. Platz eins belegte die evangelische Kirchengemeinde mit ihrem generationenübergreifenden Projekt „Begegnungen der Generationen beim Fußball und Kaffee“. Mit insgesamt 1500 Euro wurde das Engagement der ersten drei Siegergruppen nun im Musiksaal der Parkschule in Essingen honoriert.

DANIELA SCHURR

Essingen. Zum zweiten Mal wurde der Preis der Essinger Bürgerstiftung nun ausgeschrieben und verliehen, mit dem Ziel, die Jugendarbeit in Essingen zu würdigen und zu stärken. „Nicht nur in Vereinen wird Kinder- und Jugendarbeit geleistet, auch Kirchengemeinden sind haupt- und ehrenamtlich engagiert“, sagt der Vorsitzende der Bürgerstiftung Essingen, Dr. Rainer Lächele. Das Gesamtpreisgeld von 1500 Euro, finanziert aus den Zinsen der Bürgerstiftung, wurde anteilig an die ersten drei Gewinner des Wettbewerbs vergeben. Eine fünfköpfige Jury hat die örtlichen Vereine ausgezeichnet, „und die Bewertung war einstimmig“, erklärt Lächele. So geht der erste Preis an die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde in Essingen für deren generationenübergreifendes Projekt „Begegnungen der Generationen beim Fußball und Kaffee“. „Der demographische Wandel braucht neue Formen des Miteinanders“, sagt Adolf Sesselmann, Vorstandsmitglied und Juryvorsitzender der Bürgerstiftung Essingen, der den Wanderpokal „Der Späher“ von Professor Karl Ulrich Nuss an die Gewinner übergab. Ein generationenübergreifendes Miteinander, so Sesselmann weiter, sei ein Geben und Nehmen, denn nicht nur die Jugend bringe Impulse für das Leben der Senioren, auch die Senioren könnten Fähigkeiten an die Jugend weitergeben. Die Siegerprojektgruppe bastelte gemeinsam mit Senioren, lieferte Beiträge für einen Seniorennachmittag und nahm auch die Begegnungen mit Senioren in das Ferienprogramm auf. „Allein diese drei Bausteine haben die Jury davon überzeugt, dass sehr nachhaltige und längerfristige Projekte stattfinden“, erklärt Sesselmann, der nicht nur den Pokal, sondern auch einen Scheck im Wert von 1000 Euro an die Gewinner übergab.
Den zweiten Platz belegte der Leichtathletikclub (LAC) Essingen, der dafür ein Preisgeld von 400 Euro bekam. „Auch der LAC hat die Kriterien voll und ganz erfüllt“, sagt Lächele. Rund 700 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren beschäftigten sich intensiv mit Bewegung, was die Motivation zum Mitmachen im Verein stärke, so Lächele weiter.
Platz drei erreichte die Schulband der Parkrealschule in Essingen, die mit einem Preisgeld von 100 Euro für ihr gemeinsames Musizieren in der Band belohnt wurde. Denn dies fördere besonders die soziale Kompetenz der Schüler, so Adolf Sesselmann: „Das ist nicht selbstverständlich, dass man sich da hinstellt und Musik macht“, sagt er zu den jungen Musikern, die nicht nur mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurden, sondern auch mit rockigen Musikeinlagen zeigten, was sie musikalisch zu bieten haben.
Der vierte Platz ging an die Haugga Narra aus Essingen, deren Organisationsform für die närrische Jugend zwar nicht so richtig in die Kriterien der Jury gepasst habe, wie Lächele erklärt: „Aber wir wollen den Verein ermuntern, sich wieder zu bewerben, mit einem richtig tollem Projekt.“

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