„Erntewagen“ rollt auf Platz eins

Bild: Die Sieger des Fotowettbewerbs im Gespräch mit Dr. Rainer Lächele (Zweiter v.r.): links Dr. Daniel Krähmer (2. Preis), Jutta Sesselmann (3. Preis) und rechts Jürgen Pfleiderer (1. Preis). (Foto: Gaida)

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post

Vertraute und neue Blicke auf Essingen werfen die 50 besten Fotos aus dem Wettbewerb der Bürgerstiftung

Die Essinger gehen scheinbar ohne Kamera gar nicht mehr aus dem Haus. Zu einem „Volltreffer“ entwickelte sich daher der erste Fotowettbewerb der Bürgerstiftung mit 879 Einsendungen. Die 50 besten Bilder sind im Rathaus zu sehen. Dort wurden gestern auch die drei Gewinnerfotos enthüllt.

ULRIKE WILPERT

Essingen. Essingen wie es leibt und lebt. Obwohl: „Ein bisschen mehr Menschen hätten die Werttbewerbsteilnehmer schon einfangen können“, merkte Dr. Rainer Lächele, Vorsitzender der Essinger Bürgerstiftung mit einem Augenzwinkern an. Am Freitagabend hat er zusammen mit seinem Kollegen im Vorstand, Bürgermeister Wolfgang Hofer, die Fotoausstellung im Essinger Rathaus eröffnet.
Dort herrschte dann für Minuten ein wahres Blitzlichtgewitter, als die drei ersten Preisträger genannt, und ihre Fotos enthüllt wurden: Der „Erntewagen“ mit seinem Licht- und Schattenspiel brachte Jürgen Pfleiderer, der „eigentlich aus Fachsenfeld kommt und jetzt in Heilbronn wohnt“, den 1. Preis. Den 2. Preis hat Dr. Daniel Krähmer mit seiner „Morgenstimmung bei Dauerwang“ eingefangen.
Ein sehr spontanes Bild, wie der Fotograf erzählt, das von der Stimmung dieses einen Augenblicks lebt. Den hat Krähmer eines Morgens im Oktober auf dem Weg zur Arbeit kurzentschlossen festgehalten. Gegenständlich dagegen ist die dritte Gewinnerperspektive: „Umbruch“ von Jutta Sesselmann konzentriert sich auf einen Aspekt des aktuellen Umbaus der Schlossscheune. Während sich die Gewinner über Preisgelder von 300, 200 und 100 Euro freuen, fiebern sie zusammen mit den Autoren der 47 weiteren Fotos im Essinger Rathaus hin auf das eigentliche Ziel dieses Wettbewerbs: „Die schönsten Bilder“, erläutert Lächele, „sollen in einem repräsentativen Bildband über Essingen veröffentlicht werden“. Vertraute und neue, ungewohnte Perspektiven in Essingen und um Essingen herum zeigen sich den Besuchern der Ausstellung. „Manchmal genügt es einfach, auf einen Stuhl zu steigen, und mal die Landschaft von oben anzugucken“, zeigt sich Lächele begeistert von der Vielfältigkeit der Perspektiven Die Jury mit Rainer Lächele, Wolfgang Hofer und den Profi-Fotografen Eva Gaida und Günter Klotzbücher hatte die Qual der Wahl und bewertete die Fotos nach dem Bezug zu Essingen, nach Originalität und ungewöhnlichen Blicken und nach dem Vermögen des Fotografen, die Kamera gerade zu halten. Eine feierliche musikalische Note erhielt die Ausstellungseröffnung mit Ina Wild und ihrem Querflötenquartett der Musikschule Essingen.

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