Starke Ideen für Essingen prämiert

Alle Gewinner freuen sich über ihre Preise.Foto: glo

 
Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post

Preisverleihung Tolle Initiativen und Projekte sorgten in der Jury der Bürgerstiftung für eine schwere Entscheidungsfindung. Sieben Preisträger teilen sich 1500 Euro. Von Uwe Glowienke

Essingen Zum fünften Mal wurde am Freitag der Essinger Kinder- und Jugendförderpreis (EsKiJu) im Foyer des Rathauses verliehen. Das Preisgeld von 1500 Euro konnte diesmal der Vorsitzende der Essinger Bürgerstiftung, Dr. Rainer Lächele, an sieben Preisträger verteilen.

Mit 91 Punkten kam das Team der evangelischen Jugend auf Platz eins und erhielt neben dem Preisgeld von 750 Euro auch den begehrten Wanderpokal „Der Späher“ von Prof. Karl Ulrich Nuss für zwei Jahre.

Sie gingen mit dem „Kidscamp Stocken – Erfolgsgeschichte einer Freizeit“ ins Rennen. Die Neukonzipierung eines gewöhnlichen Jungschar-Zeltlagers, die Vermittlung christlicher Werte in Verbindung mit Sponsoring, dem Verständnis für fremde Kulturen sowie dem Erlernen sozialer Kompetenzen brachte dem Team um Jürgen Schnotz schließlich den Sieg.

In seinen Grußworten bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Hofer bei allen beteiligten Gruppen für das große Engagement, das sie in und für Essingen an den Tag legen.

Seit zehn Jahren gibt es den Essinger Kinder- und Jugendförderpreis, der die Leistungen des Teams mit ihren Betreuern honorieren soll. Das Preisgels entstammt aus den Zinserträgen, die aus einem Kapitalstock der Bürgerstiftung von 400 000 Euro herrühren. Aus diesen Zinserträgen werden außerdem Projekte aus Kultur, Schule und Sport unterstützt.

Die Aufgabe der Bürgerstiftung, so Lächele, ist Geld zu sammeln.
Geld, das dann anderen wieder zu gute kommt. Aus Essingen und für Essingen.

Auch diesmal fiel es der Jury nicht leicht, aus den eingesandten Bewerbungen einen Gewinner zu ermitteln. Deshalb werden sie in sechs Kategorien eingeteilt, um auf eine Gesamtpunktzahl zu kommen. Die Bewertungskategorien umfassen Nachhaltigkeit, Ziele, Innovation, herausragende Arbeit und Aktivität mit bis zu fünf Punkten pro Sparte. Außerdem kann nach Ermessen der Jury ein Bonus bis zu drei Punkten in der sechsten Kategorie gewährt werden.

Den zweiten Platz belegte mit einem Preisgeld von 200 Euro zum einen der Schulsanitätsdienst der Essinger Parkschule. Mit zwei Projekten sind die Sanitäter unter der Leitung von Brigitte Meck derzeit aktiv. Erste Hilfe mit Senioren und für Grundschüler. Hier können soziale Kontakte ausgebaut und die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt werden.

Der zweite Platz geht auch an die LAC Essingen, die mit dem vorgestellten Projekt „Leichtathletik in der Schule“, mit der Parkschule kooperiert. Hier sollen die koordinativen Fähigkeiten gefördert werden und selbst gesteckte Ziele der Schüler als Erfolgserlebnis zu mehr Selbstwertgefühl führen.

Auch der Essinger Musikverein hatte sich beworben. Erstmalig, was den Vorsitzenden Rainer Lächele verwunderte. Denn mit dem Projekt „Bläserklasse 2016/2017“ soll ebenfalls in Kooperation mit der Parkschule das musikalische Verständnis gefördert und die Hemmschwelle bei Auftritten gesenkt werden. Das ist auch ein zweiter Platz.

Den dritten Platz mit einem Anerkennungspreis in Höhe von jeweils 50 Euro entfielen auf folgende Initiativen:
• Zum ersten Mal dabei die evangelische Kirchengemeinde Lauterburg, bei der sich alles um den Zirkus drehte und die unter dem Motto „Sei mutig und stark und fürchte dich nicht“ eine Zirkusgala auf die Beine stellten.
• Seit fünf Jahren präsent ist in Essingen die Jugendbude (JuBu). Sie sorgt mit vielfältigen Aktionen dafür, dass die zehn- bis 14-Jährigen eigenverantwortlich handeln lernen und gemeinsame Interessen ausleben können.
• Auch beworben hatte sich das Team „Vater-Kind-Zelten“. Kinder zwischen drei und 14 Jahren alleine mit den Papas jeweils von Freitag bis Sonntag im Juli.

Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von Christian Steiner und Markus Beyeler.

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